E-Commerce-Landingpages sind eigenständige Webseiten, die speziell dafür erstellt werden, Besucher aus einer Marketingkampagne in Leads oder Kunden zu verwandeln. Mit anderen Worten: Hier werden aus Klicks echte Kunden.
In diesem Artikel erfährst du, was eine wirkungsvolle E-Commerce-Landingpage ausmacht. Wir behandeln Best Practices für das Design, Tipps zur Optimierung, die wichtigsten Unterschiede zwischen B2B- und verbraucherorientierten (B2C) Seiten sowie aktuelle Leistungsstatistiken (Conversion-Rates, mobile Nutzung usw.).
Ganz gleich, ob du mit einem B2B-Unternehmen Leads generierst oder mit einem Onlineshop Verkäufe erzielst: Eine durchdachte Landingpage kann deine Ergebnisse deutlich verbessern. Sehen wir uns an, wie du E-Commerce-Landingpages mit hoher Conversion-Rate erstellst.
Was Ist Eine E-Commerce-Landingpage?
Eine E-Commerce-Landingpage ist eine eigenständige Webseite, die speziell für eine Marketingkampagne oder ein bestimmtes Ziel erstellt wird, zum Beispiel um ein bestimmtes Produkt, ein Angebot oder einen Lead-Magneten zu bewerben. Dort „landest“ du, nachdem du auf eine Anzeige oder einen Link in einer E-Mail geklickt hast. Im Gegensatz dazu ist deine Startseite der Haupteingang zu deiner Website, der in der Regel allgemeine Informationen und Links zu vielen Bereichen bietet.
Die wichtigsten Unterschiede liegen in Fokus und Umfang. Eine Landingpage verfolgt einen einzigen Zweck: Sie hat meist einen klaren Call-to-Action (wie „Registrieren“ oder „Produkt X kaufen“) und verzichtet auf andere Ablenkungen (wie die vollständige Seitennavigation), um die Conversion zu steigern. Deine Startseite muss alle Besucher deiner Website ansprechen (neue Besucher, wiederkehrende Kunden, Personen auf der Suche nach Support usw.). Daher ist sie breiter angelegt und enthält mehr Navigationselemente.
Da Landingpages ihre Botschaft sehr genau auf die Anzeige oder Zielgruppe abstimmen können, über die der Besucher auf die Seite gelangt ist, erzielen sie meist eine höhere Conversion-Rate als Startseiten. Unternehmen, die spezielle Landingpages einsetzen, erzielen bessere Ergebnisse. Einem Bericht zufolge können kampagnenspezifische Landingpages die Conversions um bis zu 220% steigern, verglichen mit der Weiterleitung des Traffics auf eine allgemeine Startseite.
Beispiele Für E-Commerce-Landingpages
Leistungsstarke E-Commerce-Landingpages folgen denselben Grundprinzipien: Fokus, Relevanz und Klarheit. Im Folgenden findest du gängige Beispieltypen und erfährst, was sie wirkungsvoll macht.
1. Produktorientierte Landingpages
Diese Seiten stellen ein einzelnes Produkt oder Angebot statt eines ganzen Katalogs in den Mittelpunkt. Sie enthalten in der Regel ein aussagekräftiges Hero-Bild, ein klares Wertversprechen, die wichtigsten Vorteile, Social Proof (Bewertungen oder Testimonials) und einen primären CTA (z. B. Jetzt kaufen). Diese Struktur eignet sich besonders gut für Anzeigen und Produkteinführungen.
2. E-Commerce-Seiten Zur Lead-Generierung
Anstatt auf einen sofortigen Verkauf zu drängen, konzentrieren sich diese Seiten darauf, E-Mail-Adressen oder Leads zu erfassen und bieten dafür Anreize wie Rabatte, kostenlosen Versand, Wartelisten oder herunterladbare Leitfäden. Weniger Formularfelder und eine klare, nutzenorientierte Überschrift sind entscheidend für mehr Conversions.
3. Seiten Für Produkteinführungen Oder Werbeaktionen
Launch-Seiten erzeugen Dringlichkeit durch zeitlich begrenzte Angebote, Countdown-Timer oder exklusiven Zugang. Sie werden häufig für saisonale Aktionen, neue Kollektionen oder Blitzangebote eingesetzt und sind in Kombination mit bezahltem Traffic besonders wirkungsvoll.
4. Mobile-First-E-Commerce-Landingpages
Für Mobilgeräte optimierte Beispiele setzen vor allem auf Geschwindigkeit, vertikale Layouts, große, leicht antippbare Schaltflächen und kurze Formulare. Da der Großteil des E-Commerce-Traffics inzwischen von Mobilgeräten kommt, sind diese Seiten häufig einfacher, erzielen dank weniger Reibung aber bessere Conversions.
5. Personalisierte E-Commerce-Landingpages
Diese Seiten passen ihre Inhalte anhand von Traffic-Quelle, Zielgruppensegment oder Verhalten an, indem sie zum Beispiel je nach Besucher unterschiedliche Überschriften, Produkte oder CTAs anzeigen. Personalisierung erhöht die Relevanz und führt häufig zu höheren Conversion-Rates.
Plattformen wie involve.me machen es einfach, solche E-Commerce-Landingpages mit Drag-and-Drop-Layouts, mehrstufigen Abläufen, Personalisierungslogik und Mobile-First-Design ganz ohne Programmierung zu erstellen.
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Best Practices Für Das Design Von E-Commerce-Landingpages
Beim Design einer wirkungsvollen Landingpage kommt es auf die richtige Kombination aus Klarheit, Fokus und überzeugenden Elementen an. Hier sind die wichtigsten, durch Daten gestützten Best Practices für das Design von E-Commerce-Landingpages:
Konzentriere Dich Auf Ein Ziel
Jede Landingpage sollte ein primäres Angebot und einen Call-to-Action (CTA) haben. Zu viele Optionen können Besucher ablenken und verwirren. Seiten mit einem einzigen auffälligen CTA erreichen im Durchschnitt eine Conversion-Rate von etwa 13.5%, während Seiten mit fünf oder mehr Links nur rund 10.5% erzielen. Überlade eine Seite auch nicht mit mehreren Angeboten oder Werbeaktionen – Studien zeigen, dass die Conversion-Rate von Seiten, die mehrere Dinge gleichzeitig bewerben, um bis zu 266% sinken kann, verglichen mit einer Seite mit einem klaren Angebot. Kurz gesagt: Weniger ist mehr. Lenke die Aufmerksamkeit des Besuchers auf ein Ergebnis (z. B. das Formular ausfüllen oder „Jetzt kaufen“). Entferne überflüssige Links oder Menüpunkte, die vom Conversion-Ziel wegführen könnten. Tatsächlich verzichten nur 16% der Landingpages auf die obere Navigation, obwohl das Entfernen von Navigationslinks die Conversion-Rate verdoppeln kann, weil die Besucher fokussiert bleiben.
Formuliere Eine überzeugende Überschrift Und Ein Klares Wertversprechen
Deine Überschrift ist das Erste, was Besucher lesen – sie muss Aufmerksamkeit wecken und ihre Bedürfnisse ansprechen. Eine aussagekräftige, relevante Überschrift mit einer Unterüberschrift, die dein Wertversprechen klar vermittelt, kann einen enormen Unterschied machen. Eine Studie ergab, dass allein die Verbesserung der Überschrift zu einer Steigerung der Conversions um 250–300% führte. Stelle sicher, dass die Überschrift das Problem oder den Wunsch des Besuchers anspricht und einen klaren Vorteil verspricht. Verwende statt eines allgemeinen „Willkommen auf unserer Website“ zum Beispiel etwas Konkretes wie „30% auf Bürobedarf sparen – alles, was du für dein Unternehmen brauchst, an einem Ort“. Formuliere kundenorientiert und ergebnisbezogen.
Nutze Bilder Und Medien, Um Interesse Zu Wecken
Menschen verarbeiten Bilder schneller als Text, und visuelle Inhalte können Emotionen und Informationen schnell vermitteln. Rund 80% der Menschen erinnern sich an das, was sie sehen, verglichen mit nur 20% dessen, was sie lesen. Verwende zum Beispiel ein Hero-Bild oder kurzes Video, das dein Produkt zeigt oder deine Botschaft unterstreicht. Videos sind auf Landingpages besonders wirkungsvoll – 38.6% der Marketer halten Videos für das wirkungsvollste Element einer Landingpage, und ein Produktdemo- oder Erklärvideo kann die Conversions in manchen Fällen um bis zu 86% steigern. Visuelle Inhalte halten Besucher bei der Sache (beim Ansehen eines Videos behalten sie rund 95% einer Botschaft, beim Lesen von Text dagegen nur rund 10%). Im E-Commerce können hochwertige Produktbilder oder eine anschauliche Grafik zu deinem Angebot Interesse wecken. Achte lediglich darauf, dass Bilder und Videos relevant sind und deine Seite nicht verlangsamen (auf die Seitengeschwindigkeit gehen wir später noch ein).
Schaffe Vertrauen Mit Social Proof Und Glaubwürdigkeitssignalen
Wenn ein Besucher noch unentschlossen ist, kann der Nachweis, dass andere deinem Unternehmen vertrauen, den Ausschlag für eine Conversion geben. Ergänze deine Landingpage um Social Proof wie Kundenstimmen, Bewertungen, Fallstudien, Nutzungsstatistiken („Schließe dich 5,000 zufriedenen Kunden an“) oder Vertrauenssiegel (Sicherheitssiegel, Partnerlogos). Leider verzichten fast 77% der Marketer auf Social Proof auf ihren Landingpages – derzeit nutzt nur etwa 1 von 4 Testimonials oder Vertrauenssignale. Damit bleibt eine Chance ungenutzt, Kunden Sicherheit zu geben. Im Gegensatz dazu enthalten 37% der leistungsstärksten Landingpages Testimonials, und eine Fallstudie zeigte, dass das Hinzufügen einer Kundenstimme die Conversions um 34%.
Selbst ein kurzes Zitat eines zufriedenen Kunden oder eine ⭐⭐⭐⭐⭐-Bewertung kann die Glaubwürdigkeit steigern. Vertrauenssiegel (wie „Sicherer Checkout“ oder Branchenmitgliedschaften) und deutlich sichtbare Kontaktdaten (Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Anschrift) stärken ebenfalls das Vertrauen. Wenn erkennbar ist, dass echte Menschen hinter der Seite stehen, fühlen sich Besucher wohler. Es wurde beobachtet, dass Kontaktdaten die Conversions leicht steigern können, weil dein Unternehmen dadurch transparenter und erreichbarer wirkt. Fazit: Liefere Belege dafür, dass dein Angebot seriös ist und von anderen geschätzt wird.
Verwende Klare, Handlungsorientierte CTAs (nicht „Absenden“)
Der Text deines CTA-Buttons sollte Nutzer an den Mehrwert erinnern, den sie erhalten. Formulierungen wie „Mein kostenloses Angebot erhalten“, „Meine kostenlose Testversion starten“ oder „E-Book herunterladen“ funktionieren besser als ein allgemeines „Absenden“. Tatsächlich kann allein das Wort „Absenden“ auf einer Formularschaltfläche die Conversions um rund 3% senken. Das motiviert nicht besonders. Formuliere deinen Button-Text konkret und nutzenorientiert (die Landingpage eines Onlineshops könnte zum Beispiel „Meinen 10%-Rabatt sichern“ statt „Absenden“ verwenden). Gestalte den CTA-Button außerdem so, dass er optisch hervorsticht (Kontrastfarbe, große Schrift), und platziere ihn gut sichtbar. Bei einer langen Seite kannst du den CTA an einigen strategischen Stellen wiederholen, damit Nutzer nicht wieder nach oben scrollen müssen.
Halte Formulare Kurz Und Nutzerfreundlich
Wenn deine Landingpage ein Registrierungs- oder Checkout-Formular enthält, frage so wenige Informationen wie möglich ab. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kann dazu führen, dass einige Besucher abbrechen. Ein durchschnittliches Landingpage-Formular hat 11 Felder, doch das ist in den meisten Fällen weit mehr als nötig. Die Reduzierung der Formularfelder von 11 auf 4 führte in einem Test zu einem Anstieg der Conversions um 120%. Eine Marketingumfrage ergab außerdem, dass etwa 4 Formularfelder ideal sind, um die beste Conversion zu erzielen. Viele Marketer sind der Ansicht, dass es in dieser Phase ausreicht, nur nach Name und E-Mail-Adresse (und vielleicht einer weiteren Angabe) zu fragen. Weitere Informationen kannst du später im Prozess erfassen.
Entscheidend ist, Reibung zu minimieren. Sorge außerdem dafür, dass sich das Formular leicht ausfüllen lässt: Verwende klare Beschriftungen und erwäge die Verwendung von mehrstufigen Formularen im B2B-Bereich, wenn du mehr Informationen benötigst (ein langes Formular wirkt in einzelne Schritte aufgeteilt weniger abschreckend), und stelle sicher, dass das Formular auf Mobilgeräten gut funktioniert (ausreichend große Eingabefelder usw.).
Strategien Zur Optimierung Von E-Commerce-Landingpages
Das Design legt die Grundlage, doch die Optimierung sorgt langfristig für bessere Ergebnisse. Konzentriere dich auf diese Kernstrategien:
Führe kontinuierlich A/B-Tests durch:
Teste Überschriften, visuelle Elemente, Texte, Formulare und vor allem CTAs. A/B-Tests sind weitverbreitet, weil sie funktionieren: Kleine Änderungen am CTA können große Verbesserungen bewirken. Nicht jeder Test ist erfolgreich, aber auch fehlgeschlagene Tests liefern wertvolle Erkenntnisse über deine Zielgruppe.
Nutze Personalisierung:
Allgemeine Seiten erzielen weniger Conversions. Personalisierte Überschriften, dynamische Produktempfehlungen oder maßgeschneiderte CTAs können Interaktionen und Conversions deutlich steigern. Allein personalisierte CTAs können allgemeine CTAs um über 200% übertreffen.
Optimiere die Seitengeschwindigkeit:
Geschwindigkeit wirkt sich direkt auf Conversions aus. Seiten, die schneller laden, erzielen mehr Conversions, während bereits eine Verzögerung von einer Sekunde die Conversions spürbar reduzieren kann. Komprimiere Bilder, bereinige den Code und entferne unnötige Elemente, damit die Ladezeit unter 2 Sekunden bleibt.
Priorisiere die mobile Optimierung:
Der Großteil des Landingpage-Traffics kommt inzwischen von Mobilgeräten. Verwende responsives Design, sorge für leicht antippbare Schaltflächen und gut lesbaren Text und vereinfache Formulare. Für Mobilgeräte optimierte Seiten erzielen oft mehr Conversions als Designs, die nur für Desktopgeräte ausgelegt sind.
Reduziere Reibung und Ablenkungen:
Entferne unnötige Links, Pop-ups und automatisch abgespielte Elemente. Lenke Nutzer auf eine einzige klare Handlung. Interaktive Elemente wie FAQs oder Quizze können die Interaktion steigern, wenn sie Nutzer zurück zum CTA führen.
Verfolge das Verhalten und optimiere laufend:
Beobachte Conversion-Rates, Absprungraten und Abbrüche. Nutze Heatmaps und Sitzungsaufzeichnungen, um Reibungspunkte zu erkennen. Kontinuierliche Optimierung kann einen erheblichen ROI liefern, ohne die Werbeausgaben zu erhöhen.
Biete bei Bedarf Hilfe in Echtzeit an:
Live-Chats oder Chatbots können Einwände sofort ausräumen, insbesondere bei komplexen Produkten. Besucher, die einen Live-Chat nutzen, führen mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit eine Conversion durch und geben häufig mehr aus.
Mobile Responsivität Und Performance: Warum Sie Wichtig Sind
Mobilgeräte dominieren inzwischen den E-Commerce, sodass mobile Optimierung unverzichtbar ist. Rund 72% der E-Commerce-Verkäufe erfolgen über Mobilgeräte, und mehr als 60% des weltweiten Web-Traffics stammen von Mobilgeräten. Die Conversion-Rates auf Desktopgeräten sind zwar immer noch etwas höher, doch die mobilen Conversion-Rates verbessern sich kontinuierlich. Eine schlechte mobile Nutzererfahrung kann dich daher einen großen Teil deiner potenziellen Kunden kosten.
Responsives Design und mobile UX:
Deine Landingpage muss sich nahtlos an kleinere Bildschirme anpassen. Verwende responsive Layouts, gut lesbare Schriftarten, antippbare Schaltflächen und kurze Formulare. Vermeide außerdem Interaktionen wie Hover-Effekte, die nur auf Desktopgeräten funktionieren. Für Mobilgeräte optimierte Seiten erzielen durchgehend mehr Conversions als nicht optimierte Seiten.
Mobile Geschwindigkeit und Performance:
Mobile Nutzer sind ungeduldig. Eine Verzögerung von 1 Sekunde kann die Conversions um rund 7% senken, und mehr als die Hälfte der Nutzer verlässt Seiten, deren Ladezeit mehr als 3 Sekunden beträgt. Optimiere Bilder, komprimiere Dateien, nutze Lazy Loading und teste die Performance mit Tools wie PageSpeed Insights. Eine langsame mobile Website beeinträchtigt nicht nur die Conversions, sondern verringert auch die Zahl der Wiederholungskäufe.
Mobiler Checkout und Nutzerfreundlichkeit:
Die Warenkorbabbruchrate ist auf Mobilgeräten am höchsten (über 85%). Reduziere Reibung durch Gast-Checkout, automatisches Ausfüllen und mobile Wallets wie Apple Pay oder Google Pay. Schnellere, einfachere Checkouts können die mobilen Conversions erheblich steigern. Dasselbe gilt für Lead-Formulare: Minimiere den Tippaufwand und gestalte jeden Schritt mühelos.
Sollten B2B-Unternehmen Landingpages Anders Nutzen Als B2C-Unternehmen?
B2B-Unternehmen sollten Landingpages auf jeden Fall nutzen. Viele der gleichen Best Practices gelten auch hier, doch Strategie und Inhalt unterscheiden sich etwas von B2C. So gehst du vor:
Im B2B-Bereich besteht das Ziel einer Landingpage häufig darin, einen Lead zu generieren oder einen Interessenten in einem längeren Sales-Funnel weiterzuführen, anstatt einen sofortigen Verkauf mit einem Klick zu erzielen. Daher bieten B2B-Landingpages in der Regel etwas Wertvolles (eine kostenlose Demo, die Anmeldung für eine Testversion, ein E-Book, eine Webinar-Anmeldung usw.) im Austausch für Kontaktdaten an. Gestalte deine Seiten so, dass du möglichst viele Leads erfasst. B2B-Seiten können etwas mehr erklärenden Text oder Datenpunkte enthalten, um analytisch denkende Käufer zu überzeugen.
Vertrauenselemente sind im B2B-Bereich enorm wichtig. Logos von Kundenunternehmen, Testimonials von Geschäftskunden und Statistiken („500 Unternehmen vertrauen uns“ oder „98% Kundenzufriedenheit“) können Besucher überzeugen. Wenn dein Produkt komplex oder hochwertig ist, solltest du auf der Landingpage (oder über einen PDF-Download) ruhig ausführlichere Inhalte bereitstellen. B2B-Käufer schätzen gründliche Informationen, solange sie gut strukturiert sind. Auch Personalisierung kann sehr wirkungsvoll sein: Erstelle zum Beispiel Varianten für verschiedene Branchen oder Positionen, damit die Botschaft jedes Segment direkt anspricht (z. B. eine eigene Landingpage für „Lösungen für das Gesundheitswesen“ und eine für „Lösungen für den Einzelhandel“).
Studien zeigen, dass B2B-Landingpages häufig höhere Conversion-Rates als B2C-Landingpages erzielen (durchschnittlich rund 13% gegenüber rund 10%). Das liegt vermutlich daran, dass meist nur ein Formular mit geringer Verbindlichkeit ausgefüllt werden soll. Das gilt jedoch nur, wenn du ein attraktives Angebot machst (das einen echten Schmerzpunkt löst) und das Formular leicht auszufüllen ist. Interessanterweise schöpfen viele B2B-Unternehmen das Potenzial von Landingpages nicht aus: Mehr als 40% der B2B-Marketer leiten ihren Anzeigen-Traffic noch immer auf allgemeine Startseiten weiter, was auf viel ungenutztes Potenzial hindeutet. Mit zielgerichteten Landingpages für deine Kampagnen kannst du Wettbewerber übertreffen, die ihre Inhalte weniger genau zuschneiden.
Im B2C-Bereich zielen Landingpages in der Regel auf eine sofortige Handlung (Kauf, Registrierung usw.) ab, auf die kein längerer Verkaufsprozess folgt.
Sie müssen oft stärker Emotionen und Impulse ansprechen, während B2B eher auf Logik und einen detaillierten ROI setzen kann. B2C-Seiten sollten sehr visuell und unkompliziert sein und den Vorteil für den Verbraucher hervorheben. Während auf einer B2B-Seite beispielsweise „Steigere die Effizienz deiner Produktion um 20%“ stehen könnte, könnte eine B2C-Seite mit „Spare Zeit und genieße mehr Komfort im Alltag“ werben. Beide vermitteln einen Mehrwert, aber in einem unterschiedlichen Ton. Ein praktischer Unterschied liegt in der Länge des Formulars oder Funnels: B2C-Käufe erfordern in der Regel nur wenige Informationen (beim Checkout lediglich Zahlungs- und Versanddaten), während ein B2B-Formular für ein Angebot mehr Fragen zur Qualifizierung enthalten kann.
B2C kann außerdem mit Kniffen wie Rabatt-Countdowns, saisonalen Themen oder Anspielungen auf die Popkultur arbeiten, die möglicherweise nicht zum formelleren Markenbild im B2B-Bereich passen. Sowohl B2B- als auch B2C-Seiten profitieren jedoch von Klarheit, Social Proof und starken CTAs. Außerdem sollten beide ausgiebig getestet und für Mobilgeräte optimiert werden.
Fazit
E-Commerce-Landingpages spielen eine entscheidende Rolle dabei, Klicks in Kunden zu verwandeln. Mit einer klaren Botschaft, fokussiertem Design, hoher Geschwindigkeit und einem einzigen Conversion-Ziel können selbst kleine Verbesserungen – etwa ein einfacheres Formular oder Social Proof – spürbare Erfolge bringen. Die Erkenntnis ist einfach: Die Investition in die Landingpage-Optimierung bringt mehr Leads, mehr Verkäufe und einen besseren ROI.
Diese Best Practices umzusetzen, muss nicht kompliziert sein. Mit involve.me, dem KI-Quiz-Funnel-Builder mit integrierter E-Mail-Automatisierung, kannst du ohne Programmierung ganz einfach für Mobilgeräte optimierte Landingpages mit hoher Conversion-Rate erstellen und anschließend automatisch bei jedem Käufer nachfassen.
Mit Drag-and-Drop-Bearbeitung, KI-gestützter Seitenerstellung, Personalisierung und nahtlosen Integrationen kannst du Seiten, die Conversions erzielen, schnell veröffentlichen und optimieren.
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