Welche Haupttypen von Landingpages gibt es?
Unterschiedliche Marketingziele erfordern unterschiedliche Landingpage-Typen. Wenn du die wichtigsten Landingpage-Formate und ihre Einsatzmöglichkeiten kennst, kannst du für jede Kampagne den passenden Ansatz wählen und deine Seiten gezielt für bessere Ergebnisse optimieren.
Lead-Generierungs-Landingpages
Lead-Generierungs-Landingpages konzentrieren sich darauf, wertvolle Inhalte oder Angebote gegen Kontaktinformationen einzutauschen. Dadurch sind sie ein zentrales Werkzeug, um deine E-Mail-Liste aufzubauen und potenzielle Kunden zu qualifizieren.
Typischerweise bieten diese Seiten kostenlose Ressourcen wie eBooks, Webinare, Beratungen oder exklusive Inhalte an, im Austausch für grundlegende Kontaktdaten.
Eine starke Lead-Generierungs-Landingpage hält die Hürde für Besucher möglichst niedrig und lässt gleichzeitig den Wert des Angebots klar erkennen. Besucher müssen das Gefühl haben, dass sich die Weitergabe ihrer Daten lohnt. Deshalb sollte dein Text den Nutzen einfach und konkret erklären. Besonders gut funktionieren Angebote wie Branchenberichte, Anleitungen, kostenlose Tools oder exklusive Rabatte.
Da das Formular der wichtigste Conversion-Punkt auf diesen Seiten ist, spielt Formularoptimierung eine entscheidende Rolle. Teste verschiedene Formularlängen, Pflichtfelder und Platzierungen auf der Seite. So kannst du genau die Informationen sammeln, die dein Vertrieb benötigt, ohne die Abschlussrate zu senken.
Click-Through-Landingpages
Click-Through-Landingpages dienen als Zwischenschritt zwischen deiner ersten Marketingbotschaft und einer komplexeren Conversion, etwa einem Checkout oder einer längeren Registrierung.
Diese Seiten „wärmen“ Besucher zunächst auf, indem sie mehr Informationen liefern und Interesse aufbauen, bevor sie um einen Kauf oder eine Registrierung bitten.
Im Gegensatz zu Lead-Generierungsseiten, die sofort Kontaktdaten sammeln, konzentrieren sich Click-Through-Seiten zunächst darauf, das Angebot zu erklären und Vertrauen aufzubauen. Erst danach leiten sie Besucher auf eine andere Seite weiter, auf der die eigentliche Conversion stattfindet. Dieses Format eignet sich besonders für höherpreisige Produkte oder Dienstleistungen, die mehr Überlegung erfordern.
E-Commerce-Unternehmen nutzen Click-Through-Landingpages häufig, um Produktvorteile hervorzuheben, Kundenbewertungen zu zeigen und mögliche Einwände zu beantworten, bevor Besucher zur Produktseite oder zum Checkout gelangen. Dieser zusätzliche Schritt kann die Conversion-Rate erhöhen, weil Besucher besser informiert in den Kaufprozess gehen.
Auch SaaS-Unternehmen leiten Traffic häufig zunächst auf Click-Through-Landingpages, bevor sich jemand für eine Testversion anmeldet. Diese Seiten enthalten Funktionsübersichten, Kundenreferenzen und Preisinformationen und führen Besucher anschließend zum Anmeldeformular. Dadurch werden Leads besser qualifiziert und die Abbruchrate bei Testversionen kann sinken.
Event-Registrierungs- und Webinar-Landingpages
Landingpages für Eventregistrierungen benötigen spezielle Elemente, weil sie zeitgebundene Angebote bewerben. Diese Seiten müssen den Wert des Events klar kommunizieren und gleichzeitig ein Gefühl von Dringlichkeit erzeugen.
Dringlichkeit entsteht dabei am besten durch echte Begrenzungen, etwa eine limitierte Anzahl an Plätzen, Frühbucherpreise oder exklusiven Zugang. Aussagen wie „Nur noch 50 Plätze verfügbar“ oder „Frühbucherpreis endet am Freitag“ können Besucher zu schnellerem Handeln motivieren, vorausgesetzt sie spiegeln reale Einschränkungen wider.
Integrationen können das Nutzererlebnis auf Event-Landingpages deutlich verbessern. Du kannst dein Anmeldeformular mit Kalender-Apps verbinden, damit Teilnehmer das Event direkt speichern können. Außerdem lassen sich automatische Bestätigungs-E-Mails mit allen wichtigen Informationen einrichten sowie Erinnerungen, die kurz vor dem Event verschickt werden.
Besonders bei Webinaren helfen Sprecherfotos und kurze Biografien dabei, Vertrauen aufzubauen, vor allem bei einer professionellen Zielgruppe. Erfolgreiche Webinar-Landingpages formulieren außerdem klare Lernergebnisse, etwa „Lerne den 5-Schritte-Prozess, um deine Conversion-Rate zu verdoppeln“, statt vager Versprechen.